Berufsbegleitende Fortbildung in Initiatischer Kunsttherapie

Sein kreatives Potential für sich selbst und in der beruflichen Praxis entfalten

Termin:
Mi., 15.11.2017, 18.30 h bis So., 19.11.2017, 14.00 h
( frei )
Kursgebühr:
Kursnummer:
57.17
Leitung:

16 Tage, November 2017 bis Juni 2019 

Zielgruppe
Diese Fortbildung ist offen für maximal vierzehn Personen aus psychotherapeutischen, pädagogischen, sozialen und medizinischen Berufsfeldern.
 
Ziel der Fortbildung
Sie dient der Erweiterung seiner fachlichen Kompetenz im Erschließen seines eigenen schöpferischen Potentials und dem Bewusstwerden der Bildprozesse durch die Bildbetrachtung in der Gruppe. Zur fachlichen Kenntnis kann die Fähigkeit erworben werden, Menschen in ihrem Prozess der Selbsterfahrung mit bildnerischer Gestaltung begleiten zu können.
 
Hintergrund
  • Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie nach C. G. Jung.
  • Initiatische Therapie nach Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim.
  • Das Geführtes Zeichnen nach Dr. Maria Hippius-Dürckheim.
  • Tiefenpsychologische Kenntnisse von Farben und Formen nach Prof. Dr. Ingrid Riedel.
  • Farblehre nach Prof. Johannes Itten.
  • Methodenübergreifender Ansatz. Salutogenese. Traumatherapie nach Prof. Dr. Luise Reddemann.
  • Zen-Schulung und Praxis. Zen-Künste.
Inhalt und Vermittlung
  • Die Not erleben, sich von seinem schöpferischen Seelengrund getrennt zu fühlen.
  • Erkennen, was verhindert, sich selbst zu sein.
  • Sein individuelles Wesen durch kreative Arbeit mit Bildern empfinden lernen.
  • Die Kultivierung der Sinne als Eröffnung zur inneren Erfahrung entwickeln.
  • Aneignung der Eigen-Art und Weise seiner bildnerischen Gestaltung.
  • Seine eigene Bildsprache wahrnehmen und zum Ausdruck bringen wollen.
  • Aus der Tiefe sich berühren lassen und dem Wachstum seiner Seele dienen.
  • Die Erfahrung geistiger Wirklichkeit durch schöpferische Arbeit, jenseits des funktionalen Denkens ernst nehmen.
  • Sich selbst mit seiner urewigen Kraft verbinden, die einigen kann.
  • Den Zwiespalt zwischen geistigem und physischem Menschen erkennen und
  • sich zu seiner integralen Ganzheit werden lassen wollen.
  • Den ersten Schritt gehen lernen. 
Termine
Beginn jeweils 18.30 h, Ende 14.00 h
 
Einführung in die Formeln der Zeichensprache, die Ur-Formen und das Geführte Zeichnen als grafischer Ausdruck von Gefühlen (Maria Hippius) aus dem Unbewussten
Mi., 15.11. – So., 19.11.2017
 
Aufzeigen und Wirkung der Ur-Farben anhand von Johannes Itten Kunst der Farbe und den tiefenpsychologischen Zuordnungen von Ingrid Riedel
Mi., 4.4. – So., 8.4.2018
 
Umgang im plastischen Gestalten mit Tonerde
Fr., 23.11. – Di., 27.11.2018
 
Erfahrungen mit Tusche, Collage und verschiedenen Mischtechniken
Fr., 7.6. – Di., 11.6.2019
 

Diese Berufsbegleitende Fortbildung kann auch in Kontinuität des eigenen Weg-Prozesses weitergeführt werden und in halboffener Form lebendige künstlerische Erfahrung gewinnen.

Weitere Informationen:

zahlbar in Raten pro Workshop

Regine Helke

Regine Helke

geb. 1943, Künstlerin und Kunsttherapeutin. Abgeschlossene Ausbildungen an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs, Paris und der Kunsthochschule Kassel. Ab 1968 eigener psychotherapeutischer Prozess. Ab 1972 Mitarbeit, Austausch und Supervision bei K. und M. Dürckheim an der Schule für Initiatische Therapie. Andere Weiterbildungen. Seit 1973 Zen-Praxis und Zen-Künste. Japanaufenthalt in einem Rinzai-Kloster. Ab 1980 berufsbegleitende Fortbildungen im In- und Ausland. Seit 2005 Gruppenleiterin in ZIST. Eigene Praxis in Freiburg. 

Internet: www.helke-info.de