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31.1.2017
Guten Tag,

als ich letztens in Das Mögliche verwirklichen (Hrsg. Hans-Otto Mühleisen, siehe Buchtipp) las, berührte mich besonders ein Text von Prof. Dr. Luise Reddemann: Würde und Psychotherapie.* Ich war innerlich beschäftigt mit der deutlichen aber auch in Teilen subtilen Verrohung, die uns umgibt und deren Teil wir sind. Die Auseinandersetzung mit dem Aspekt der Würde und Ethik sowohl gesellschaftlich als auch in der Psychotherapie half mir, die Enge, die sich in mir breit machte, zu überwinden. Ich will in diesem kurzen Grußwort nicht den Versuch machen, diesem Text gerecht zu werden, sondern seine erste Hypothese zitieren: Würde setzt Achtung vor allem Leben und allem Lebendigen voraus. Luise Reddemann erinnert damit an Albert Schweitzer: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. Im weiteren Diskurs bemerkt Luise Reddemann unter anderem ihren Kummer über die Auswirkungen sogenannter Sachzwänge und über eine Kultur der sogenannten Evidenzbasierung – auch in der Psychotherapie. Beides führt in ihren Augen dazu, dass ... der einzelne Mensch hier nichts mehr gilt. Denn der Blick auf ihn ist in vielen Therapieschulen defizitorientiert, sein Potential wird nicht gesehen. Bei uns in ZIST in unserem Selbsterfahrungsprogramm, im Fort-, Weiter- und Ausbildungsprogramm und natürlich in der ZIST Akademie für Psychotherapie ist das – Wolf Büntig und Luise Reddemann und vielen anderen sei Dank – anders. Luise Reddemann bietet im März den Fortbildungsworkshop Mitgefühl wecken – für sich selbst und andere in ZIST an.

Am 26. Februar laden wir zum Einführungstag zur Approbationsausbildung zu Psychologischen Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten sowie zu Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutinnen/-Psychotherapeuten ein, letztere findet in diesem Jahr erstmalig in der ZIST Akademie für Psychotherapie statt. Information und Anmeldung: info@zist-akademie.de

Neben den kommenden Workshops im Februar und März möchte ich Sie auf eine weitere Neuheit in diesem Jahr hinweisen: Die ZIST Sommerschule mit einem besonderen Kreativ Workshop auf der griechischen Insel Korfu vom 11. – 16. Juni 2017 Die rhythmische Kraft von Wasser mit den berühmten Künstlern Glen Velez und Loire (Lori Cotler).
Anmeldeschluss ist der 11. April 2017.
 
Mit herzlichen Grüßen aus ZIST
Bunda S. Watermeier
 

*Der Text geht auf einen Beitrag Luise Reddemanns für einen ZIST Kongress zur Potentialorientierten Psychotherapie zurück und beruht weitgehend auf ihrem Buch Würde – Annäherung an einen vergessenen Wert in der Psychotherapie. Klett-Cotta, 2008

 
Veranstaltungen
Weitere Angebote | Einführungen
TaKeTiNa – Schnuppertag
Sabine Bundschu
5.2.2017, 10.00 h - 17.00 h

Hier haben Sie Gelegenheit, die von Reinhard Flatischler entwickelte Rhythmische Körper-Bewusstseinsarbeit TaKeTiNa und Sabine Bundschu bei der Arbeit kennenzulernen, bevor Sie sich bei ihr zu einer wöchentlichen Übungsgruppe oder in ZIST zu einem Workshop mit Wolf Büntig anmelden, bei dem TaKeTiNa eingesetzt wird.

Weitere Angebote | Vorträge
Einführung in moderne bewusstseinszentrierte Körperpsychotherapie
Christian Gottwald
9.2.2017, 19.30 h

Diese Art der Begleitung von Veränderungsprozessen in der Therapie und Individuationsarbeit berücksichtigt Ergebnisse der Hirnforschung, der Säuglingsforschung und der Psychotherapieforschung. Diese Arbeit erinnert damit an unsere antike Heilkultur in den zahlreichen Asklepiosheiligtümern. Ein wesentliches Element besteht in der Integration einer achtsamen Übungspraxis, wie sie im Osten seit 2500 Jahren ausgeübt wird. Der ganzheitliche Ansatz ermöglicht eine möglichst passgenaue Antwort auf die Anliegen von Klienten und Patienten.

Fort-, Weiter- und Ausbildung | Fortbildung – Serien
Im Bilde sein – Kreative Aufstellungsarbeit mit dem Neuro-Imaginativen Gestalten (NIG) – Modul 3
Barbara Innecken
10.2. – 12.2.2017

Diese Fortbildung wendet sich an Therapeuten, Berater, Pädagogen, Coaches, Mediatoren und Supervisoren, die das Repertoire ihres jeweiligen Arbeits- oder Ausbildungsgebietes durch ein kreatives systemisches Vorgehen bereichern wollen.

Die Fortbildung umfasst vier Module, die auch einzeln zur jeweils angegebenen Kursgebühr gebucht werden können. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle vier Module erfolgreich besucht haben, erhalten ein NIG Practitioner Zertifikat.
Bereits früher bei Barbara Innecken besuchte NIG Seminare werden anerkannt.
Selbsterfahrung | Persönliches Wachstum
Machen Kränkungen krank?
Erkundung der zwei Gesichter des normalen Narzissmus
Dr. Wolf Büntig
12.2. – 17.2.2017

Eine mündige Person verwirklicht ihr menschliches Potential, weiß um ihre Selbstwirksamkeit und kennt ihren Selbstwert; ihre Richtschnur für ihr Handeln ist das Gefühl von Stimmigkeit.

Die durch eigene Geschichte und gesellschaftliche Normen geprägte Persönlichkeit hat mehr oder weniger von der Verwirklichung ihrer Eigenart abgedankt, hat ihr Selbstgefühl verloren und ist beschäftigt mit Selbstbeweis. Sie ist darauf angewiesen, dass ihr idealisiertes Selbstbild von anderen gespiegelt wird, denkt deshalb viel nach und richtet sich in ihren Handlungen nach dem, was in den Augen anderer richtig ist.

Selbsterfahrung | Gesundheit, Vorsorge, Selbstheilung
The Embodied Life Retreat: Awareness through Meditation, Guided Inquiry and the Teachings of Moshé Feldenkrais
Russell Delman
16.2. – 19.2.2017

Course language English

All methods devoted to human potential emphasize the importance of awakening to the present moment. All that we long for – love, joy, peace, harmony, truth – require the fundamental capacity for PRESENCE. This seminar uses ancient and modern methods for directly and simply uncovering this natural capacity.

Fort-, Weiter- und Ausbildung | Fortbildung – Workshops
Grundlagen und therapeutische Konsequenzen für Salutogenese mittels eines aktiven Krankheitsbewältigungsstils bei Krebs
17.2. – 21.2.2017

Der Referent möchte aus seinem 40-jährigen wissenschaftlichen psychoonkologischen Wissen und ebenso langen psychotherapeutischen Erfahrungen den Schwerpunkt auf die Begegnung zweier Menschen legen, dem onkologischen Patienten und seiner/seinem Therapeutin/Therapeuten. Beide kommen aus ihrer individuellen Lebensgeschichte und treffen jeweils zu einem speziellen Lebenszeitpunkt aufeinander: wann, wo, unter welchen situativen Umständen, in welcher Lebens- beziehungsweise Krankheitsphase?

Selbsterfahrung | Kreativität
Dem Leben mehr Farbe geben
Regina Lord
17.2. – 19.2.2017

Bilder sind der Spiegel unserer Seele – ganz gleich, was wir gestalten, es drückt sich in unseren Bildern immer ein Teil unseres innersten Wesens aus. Damit ist bildnerisches Gestalten ein wunderbarer Weg zu uns selbst, zu unseren unbewussten Anteilen. Wir entdecken in unseren Bildern, wer wir sind oder wer wir sein könnten.

Mehr Informationen
Weitere Angebote | Vorträge
Gelassenheit
Die Kunst, sich und andere sein zu lassen
Dr. Wolf Büntig
23.2.2017, 18.00 h – 19.45 h

Wir lernen früh, uns für jemand und etwas zu halten. Wir halten mit Muskelkraft. Wer Gelassenheit erlangen will, muss loslassen lernen.

Selbsterfahrung | Kreativität
Singing Pool
Andreas Gerber, Karin Enz Gerber
24.2. – 27.2.2017

Der Singing Pool ist ein Körpermusik-Playshop für Menschen, die ihrer Stimme Tür und Ohr öffnen möchten. In unserer Arbeit geht es darum, die Stimme in Verbindung mit dem Körper zu entdecken und zu erleben. Das führt zu persönlichem Ausdruck und Improvisation.

Rhythmische Strukturen, intuitive Mehrstimmigkeit sowie vielfältige Spiel- und Gestaltungsformen schaffen Raum für Spielfreude, Verbundenheit, Tiefe und Singeslust.

Mehr Informationen
Weitere Angebote | Einführungen
Einführung zur Approbationsausbildung zu Psychologischen Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten sowie zu Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutinnen/-Psychotherapeuten
Dr. Wolf Büntig
26.2.2017, 10.00 h – max. 17.00 h
An den Einführungstagen können Psychologinnen und Psychologen sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die an einer Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie für Erwachsene beziehungsweise für Kinder und Jugendliche an der ZIST Akademie für Psychotherapie interessiert sind,
  • Dr. Wolf Büntig als Ausbildungsleiter,
  • die TaKeTiNa Selbsterfahrung in einer Kostprobe sowie
  • das Seminarzentrum ZIST Penzberg und die Umgebung
kennenlernen und alle Fragen stellen, die sie bewegen.
Selbsterfahrung | Persönliches Wachstum
Sich sein lassen
Dr. Wolf Büntig
27.2. – 3.3.2017
Leb, waiss nit wie lang
und stürb, waiss nit wann,
muss faren, waiss nit wohin,
mich wundert, dass ich so frelich bin.
 

Dieser Spruch verrät seit dem Mittelalter ein Programm: die Vergangenheit gewesen sein lassen, die Zukunft auf sich zukommen lassen, sich in der Gegenwart das, was ist, wie es ist, wahrnehmen und das Notwendige tun lassen.

Menschen haben das Potential, zu lieben und zu hassen, zu schaffen und zu zerstören, zu streben und zu spielen, zu lachen und zu weinen, zielstrebig zu forschen und hingabevoll zu staunen. Anpassung an die Bedingungen, unter denen wir heranwachsen, lässt uns das eine entfalten und das andere unterdrücken. ...

Fort-, Weiter- und Ausbildung | Längere Fort-, Weiter- und Ausbildung
Berufsbegleitende Fortbildung in Initiatischer Kunsttherapie
Sein kreatives Potential für sich selbst und in der beruflichen Praxis entfalten
Regine Helke
1.3. – 5.3.2017

Diese Fortbildung ist offen für maximal vierzehn Personen aus psychotherapeutischen, pädagogischen, sozialen und medizinischen Berufsfeldern. Sie dient der Erweiterung seiner fachlichen Kompetenz im Erschließen seines eigenen schöpferischen Potentials und dem Bewusstwerden der Bildprozesse durch die Bildbetrachtung in der Gruppe. Zur fachlichen Kenntnis kann die Fähigkeit erworben werden, Menschen in ihrem Prozess der Selbsterfahrung mit bildnerischer Gestaltung begleiten zu können.

Selbsterfahrung | Männer, Frauen, Kinder – Beziehungen
Verwoben – nicht verstrickt
Mehr Leichtigkeit in Patchwork- und andere Familien
Ingo Vauk
3.3. – 5.3.2017

Familiensituationen werden meist dann kompliziert, wenn die Erwachsenen an die Grenzen ihrer emotionalen Elastizität stoßen: wenn eine Situation mit meinem Kind, meiner Partnerin oder meinem Ex-Partner mich in meiner eigenen Verletzlichkeit berührt oder Grenzen überschreitet, die Echos früherer Verletzungen in mir auslösen. Wenn wir darüber hinaus noch mit der Dynamik einer modernen Patchworkfamilie konfrontiert sind, ergeben sich noch komplexere Situationen, die sich jedoch in ihren grundlegenden Bedürfnislagen nicht von traditionellen Familien unterscheiden. 

Selbsterfahrung | Männer, Frauen, Kinder – Beziehungen
Beziehung, die man tanzen kann
Johannes Feuerbach
10.3. – 12.3.2017

Der Tango ist ein Beziehungs-Tanz. Er lebt von der Spannung zwischen Mann und Frau, vermag starke Gefühle zu wecken und fordert im Tanz dafür Eindeutigkeit.

Selbsterfahrung | Persönliches Wachstum
Sechs konkrete Hilfen für den inneren Kritiker … und wie ein gutes Zusammensein gelingen kann
Eine besondere Einführung ins Focusing
Elmar Kruithoff
10.3. – 12.3.2017

Viele von uns kennen die inneren Stimmen, die uns bei wichtigen Entscheidungen oftmals im Wege stehen und unsere Freiheit einschränken: "Ja, aber..." oder "Das kannst du nicht schaffen ..." oder "Wenn du das tust, dann ...". Der innere Kritiker wird dabei oftmals als Gegner empfunden, den es zu besiegen gilt oder dem man, vielleicht nach langem aussichtslosem Kampf, nichts entgegenzusetzen hat.

Weitere Angebote | Einführungen
Einführung in das Enneagramm der Persönlichkeit und das SAT Programm
Katrin Reuter, Cherif Chalakani
12.3. – 14.3.2017

Dieser theoretische und erfahrungsorientierte Einführungsworkshop bietet die Möglichkeit, das Enneagramm in der Tradition von Dr. Claudio Naranjo sowie die Arbeitsweise im SAT Programm Seekers After Truth kennenzulernen.

Der nächste SAT Zyklus startet im August 2017 in ZIST.  

Mehr Informationen
Fort-, Weiter- und Ausbildung | Fortbildung – Workshops
Mitgefühl wecken – für sich selbst und für andere
Luise Reddemann
14.3. – 17.3.2017

Nachdem seit geraumer Zeit das Interesse für Achtsamkeit auch in der Psychotherapie immer mehr wächst, scheint es wichtig, sich klar zu machen, dass ein wichtiges Ziel der Achtsamkeitsschulung in vielen buddhistischen Traditionen das Entwickeln von Mitgefühl ist. Mitgefühl für sich selbst ist dabei der erste wichtige Schritt. Erst wenn dieser gegangen ist, kann echtes Mitgefühl für andere entstehen.

Selbsterfahrung | Persönliches Wachstum
Glück und Gelassenheit durch Selbstmitgefühl
Eine Einführung in MSC Mindful Self-Compassion nach Kristin Neff, Ph.D., und Chris Germer, Ph.D.
17.3. – 19.3.2017

Mindful Self-Compassion (MSC) ist eine Selbsterforschungsreise auf dem Weg zu mehr Selbstfreundlichkeit.

Das Programm wurde 2006 von Kristin Neff und Christopher Germer in den USA entwickelt. Sie sind Pioniere in der Forschung auf dem Gebiet des Selbstmitgefühls und der Integration von Mitgefühl in die therapeutische Arbeit. Ihre Forschungen haben gezeigt, dass Selbstmitgefühl inneres Glück und Zufriedenheit fördert und dass es Stress, Angstgefühle und depressive Stimmungen vermindert. Es unterstützt unser emotionales Wohlbefinden und schützt Therapeuten und Lebensberater vor Empathie-Müdigkeit in der Arbeit mit Menschen.

Selbsterfahrung | Gesundheit, Vorsorge, Selbstheilung
Bewegung – Stille – Präsenz
Ressourcenorientierte Selbsterfahrung mit künstlerischen Therapien
24.3. – 27.3.2017

Dieser Kurs begleitet auf eine Reise zu unseren Ressourcen und innerem Wissen. Im Still-und-aufmerksam-Werden für das, was nach außen sichtbar und gelebt werden will, stärken wir die Präsenz für uns selbst und unser Handeln im Alltag.

Selbsterfahrung | Persönliches Wachstum
Einführung in Gewaltfreie Kommunikation
28.3. – 31.3.2017

Die Gewaltfreie Kommunikation zeigt uns einen Weg, wie wir mit uns selbst und anderen in eine einfühlsame, wertschätzende und mitfühlende Verbindung kommen.

Dieses Einführungsseminar gibt auf humorvolle und leichte Art einen Überblick zur Methode und Praxis der unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten der Gewaltfreien Kommunikation.

Selbsterfahrung | Gesundheit, Vorsorge, Selbstheilung
Wozu bin ich krank? – Aufstellungsarbeit zur seelischen Funktion von Symptomen
Thomas Geßner
29.3. – 2.4.2017

In diesem Workshop geht es um den Zusammenhang von Symptombildungen und unbewusster Liebe. Viele Menschen teilen die Erfahrung, dass Krankheit sich nicht nur im sichtbaren Bereich abspielt. Mithilfe der Aufstellungsarbeit (Familienstellen und Weiterentwicklungen) schauen wir darauf, was Krankheitssymptome als Äußerungen der Seele leisten.

Weitere Angebote | Vorträge
Beziehung beginnt zu Hause – Der Einfluss der Eltern auf unsere Sexualität
Eine Einführung in die Sexual Grounding Therapy
Ingo Vauk
31.3.2017, 19.00 h

Die Entwicklung der menschlichen Sexualität durch alle Altersstufen, betrachtet von einer körperlichen und natürlichen Perspektive, steht im Zentrum der Sexual Grounding Therapie des niederländischen Psychologen Willem Popelliers.

Selbsterfahrung | Gesundheit, Vorsorge, Selbstheilung
Triple A – Absicht, Achtsamkeit, Agape
Ein Methodenpool zur dynamischen Impulsgebung für die Selbstheilkräfte und Wohlbefinden
31.3. – 2.4.2017

Das Wochenende dient der eigenen Regeneration. Es werden Übungen vermittelt, die Freude, Wohlbefinden, eine liebevolle Haltung entstehen lassen. Herzenskultivierung kann initiiert und die Selbstheilkräfte aktiviert werden. Sie erfahren die Methodik von Triple A, eine wirksame Transformationspraxis auch für die therapeutische Arbeit.

ZIST Akademie

Die ZIST Akademie für Psychotherapie veranstaltet Ausbildungen für Psychologinnen und Psychologen zur Erlangung der Approbation als Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. 

Das Anmeldeverfahren zur ersten Ausbildungsgruppe in 2017, startend am 30. April, hat begonnen.
Am 26. Februar 2017 findet in ZIST eine Einführungsveranstaltung statt.
 

Dr. Wolf Büntig bietet an, Vorträge über die Ausbildung an der ZIST Akademie bei den Studentischen Fachschaften der Psychologischen Fakultäten zu halten. Interessenten wenden sich bitte an Telefon: +49-8856-936917, E-Mail: bettina.rauh@zist-akademie.de

Die ZIST Akademie Broschüre mit detaillierten Informationen zur Ausbildung kann unter info@zist-akademie.de angefordert werden.

Für Informationen steht Ihnen Franziska Borth im Studienbüro zur Verfügung.
Telefon: +49-8856-936916
 
Außerdem können Sie Ihre Fragen direkt an die Sprecherin und den Sprecher der Psychologinnen und Psychologen in Ausbildung (PiA) Navina Pfenning und Uwe Waldmann richten. Das Büro der ZIST Akademie leitet hierzu Ihre Anfrage (bitte richten an: info@zist-akadmie.de) an die beiden weiter, die sich dann direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.
 
Ab 2017 beginnt als neues Angebot der ZIST Akademie eine fünfjährige berufsbegleitende Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Der Beginn ist abhängig von der Anzahl der Anmeldungen. Bitte richten Sie bei Interesse Ihre Bewerbung an die ZIST Akademie unter Angabe der Nummer KJ 17.01.
ZIST Förderverein
Förderungsmöglichkeit
Wir machen Sie gerne darauf aufmerksam, dass eine finanzielle Unterstützung für Workshops zur Selbsterfahrung in ZIST für Menschen, die die wirtschaftlichen Kosten für eine Teilnahme nicht aus eigener Kraft tragen können, durch den ZIST Förderverein e. V. möglich ist. Wenn Sie diese Unterstützung nutzen möchten, stellen Sie einfach einen formlosen Antrag auf Mitfinanzierung an verein@zist.de oder rufen Sie unsere Ansprechpartnerin Heike Brandt-Frederiks unter der Telefonnummer +49-8856-936914 an.
Trauen Sie sich.

Mehr Informationen 

Diverses
Die Sprecherin und der Sprecher der Psychologinnen und Psychologen in Ausbildung
Navina Pfenning (Ausbildungsgruppe 13.01) und Uwe Waldmann (Ausbildungsgruppe 14.01)
Wir sind Navina und Uwe und absolvieren die Ausbildung zu Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten an der ZIST Akademie. Seit Januar 2016 üben wir das Amt der Sprecherin beziehungsweise des Sprechers der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung aus und vertreten die Interessen der Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Wir stehen somit für alle Belange, die über die Ausbildungsgruppen hinausgehen, als Ansprechpartner zur Verfügung.
Kontakt über: info@zist-akadmie.de
Neues aus ZIST

Für unsere Gäste haben wir im Vorraum zum großen Saal WLAN Anschlüsse eingerichtet. Die Anschlüsse sind mit einer Zeitschaltuhr zwischen 8.00 h und 22.00 h freigeschaltet; in der Nacht sind sie nicht zugänglich, um die Nachtruhe nicht zu stören.

Buchtipp
Das Mögliche verwirklichen – Perspektiven der Humanistischen Psychologie
Herausgegeben von Hans-Otto Mühleisen
Teil I: Das Geschenk des Lebens. Texte von Wolf Büntig.
Teil II: Die Person von morgen. Texte zur Humanistischen Psychologie von Carl Rogers, Willigis Jäger, David Steindl-Rast, Silvia Ostertag, Joachim Galuska, Hunter Beaumont, Luise Reddemann, Angela Klopstech, Stavros Mentzos, Gerald Hüther und anderen.
Kreuz Verlag, 2013, ISBN: 978-3-451-61072-1
Fotoausstellung in ZIST
Die fliegende Jurte – Vom Glück, einfach zu Leben

Am Sonntag, dem 12. Februar 2017 um 15.30 Uhr, findet die Vernissage mit einem Multivisionsvortrag des Fotografen Stefan Rosenboom zu dessen Fotoausstellung statt.

Stefan Rosenboom begleitete drei Jahre lang eine junge Familie, die sich für ein von Zwängen befreites Leben in einer Jurte am Rande der bayerischen Alpen entschieden hat. Entstanden ist ein beeindruckendes Portrait aus Bildern und Geschichten. Die Ausstellung wird bis zum 4. August 2017 in ZIST zu sehen sein.

VIdeotipp
Würden Sie sich trauen, sich die Frage zu stellen, wer Sie wirklich sind?
Would you dare the question who you really are?
Eine spannende, aufrüttelnde Reise in die Welt unserer DNA und unserer Vorstellungen über unsere Identität. http://www.momondo.de/letsopenourworld/#!
Wohlgemerkt
Freudvoll und leidvoll
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt. 
Johann Wolfgang von Goethe 
Traumatherapie

Tonische Regulation, Berührung und Bewegung in der Traumabehandlung

Sonia Gomes
12. – 16. April 2017
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 

Bei einem traumatischen Schock können Empfindungen von Außen- und Innenraum nur in bedingtem Maße wahrgenommen werden, da eine abrupte Änderung des Autonomen Nervensystems die Nervenenden des senso-motorischen Systems mit beeinträchtigt. Babys bauen Bindung über einen tonischen Dialog auf; darüber hinaus entwickeln sie ein Gefühl für das Gehaltensein durch das Erfahren von Grenzen, die ihnen ein Gefühl räumlicher Sicherheit geben.

Bei Stress oder Trauma können dieselben physischen Erfahrungsräume allerdings als unterdrückt, in ihrer Funktion beeinträchtigt oder mit Folgezuständen ringend wahrgenommen werden, das heißt, dass unterschiedlichste Einschränkungen das Ergebnis eines Traumas sein können. Wenn ein Trauma vorliegt, werden also die primären motorischen Funktionen, die notwendig für die sensorische Erkundung von Innen- und Außenwelt sind, blockiert. Bevor sich das tatsächliche Trauma behandeln lässt, ist ein Arbeitsansatz, bestehend aus einer Kombination von Berührung und Bewegung, unerlässlich, um langsam wieder Entwicklung und Stabilität in das physiologische System zu bringen.
 
 

Integrale Somatische Psychologie (ISP)

Ein Meisterkurs zur Integration von Körper, Energie und Bewusstsein in psychologische Prozesse

Raja Selvam
Juni 2017 bis Mai 2018
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 
In neuerer Zeit ist der psychologische Mainstream darauf aufmerksam geworden, dass die Wahrnehmung und Unterstützung von körperlichen Empfindungen, Entladung und Bewegung im Rahmen psychologischer Prozesse die Wirksamkeit von Therapien enorm verbessern kann.
 
Gemessen jedoch an dem, was auf diesem Weg möglich ist, steckt das Projekt Verkörperung in Theorie und Praxis des psychologischen Mainstream bislang noch in den Kinderschuhen. Vor diesem Hintergrund können klinisch Tätige, die bereits psychologisch und somatisch mit Klienten arbeiten, die Wirksamkeit und Effektivität ihrer Arbeit weiter erhöhen, wenn sie sich mehr Wissen auf den folgenden Gebieten aneignen ...
 
 

Meditation, Interaktion und Supervision – Trauma auflösen mit dem Triune Brain

SE Postadvanced Workshop

Marianne Bentzen
1. – 5. September 2017 
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 
In diesem viertägigen Training wird Marianne Bentzen drei für die therapeutische Praxis essenziell wichtige Perspektiven zusammenweben.
 
Wieder und wieder zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Präsenz des Therapeuten und die therapeutische Beziehung einen größeren Effekt auf das Ergebnis der Therapie haben als die angewandte Methode selbst und dass das Arbeiten in der individuellen Lernzone des Klienten von zentraler Bedeutung für die Entwicklung ist.
 
 

Somatic Experiencing

Doris Rothbauer
im dritten Jahr (für Fortgeschrittene): Raja Selvam
36 Tage, Oktober 2017 bis Mai 2020
Kurssprache Deutsch, im dritten Jahr Englisch mit Übersetzung
 
Diese Weiterbildung ist zugänglich für Ärzte und Zahnärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Masseure, Ergotherapeuten und Logopäden mit abgeschlossener Ausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.
 
Somatic Experiencing ist eine direkt am Körper ansetzende Methode der Behandlung von Angst und posttraumatischen Reaktionen. Posttraumatischer Stress stellt die unangemessene Verlängerung einer Reaktion dar, die ursprünglich einmal eine sinnvolle Antwort auf eine bedrohliche Situation gewesen ist. In diesem Sinne werden in Somatic Experiencing posttraumatische Symptome nicht als Pathologie angesehen, sondern primär als eine ursprünglich angemessene Antwort, die im Lauf der Zeit zu einer fixierten Form erstarrt ist.
 
 

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Heilung von Entwicklungstrauma –

The NeuroAffective Relational Model (NARM)*

Laurence Heller
20 Tage, Mai 2018 bis Oktober 2019
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein psychodynamischer und körperorientierter Ansatz für die Behandlung von Entwicklungstrauma, der gleichzeitig mit der Dysregulation des Nervensystems, mit gewachsenen Identitätsverzerrungen und mit deren wechselseitiger Verflechtung arbeitet. Das gleichzeitige Arbeiten auf der körperlichen und der psychologischen Ebene menschlichen Seins ist eine bedeutsame Perspektivenerweiterung mit tiefgründigen Implikationen für die Arbeit mit Beziehungs-, Entwicklungs- und Bindungstrauma.
 
Das Anliegen von NARM ist die Verbindung mit sich selbst, den Gefühlen, dem Körper und der eigenen Lebendigkeit. Sie ist, ebenso wie die Verbindung mit anderen, unser tiefstes Bedürfnis und unsere größte Herausforderung im Leben.
 
 
Vorankündigung
 

Annäherung an die allerfrühesten Schichten unseres Erlebens –

The Primitive Edge of Experience*

NARM Meisterkurs

Laurence Heller
Oktober 2018 und März/April 2019
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 
In dieser NARM Meisterkursserie tasten wir uns an den Rand primitiver Entstehungsschichten unseres heutigen Erlebens heran und untersuchen, wie sich diese auf die Arbeit mit unseren allerschwierigsten Klienten und Klientinnen auswirken: solchen, die sich mit frühen und komplexen Traumen herumschlagen sowie Menschen mit Persönlichkeitsstörungen.
 
 
SAT Programm

SAT Programm Seekers after Truth

Das SAT Programm ist eine umfassende Schulung für die psycho-spirituelle Entwicklung des Menschen. Es setzt an den Begrenzungen durch die eigenen Charakterstrukturen mit dem Ziel an, zu tieferer Einsicht, Herzenskraft und Weisheit zu finden.

Das Programm besteht aus verschiedenen Modulen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Zentrales Element ist das auf Claudio Naranjo zurückgehende Enneagramm der Persönlichkeit. Es wird verbunden mit Methoden der modernen Psychotherapie sowie Praktiken östlicher Traditionen und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dadurch eine nachhaltige persönliche und berufliche Entfaltung. Das SAT Programm richtet sich gleichermaßen an Personen in helfenden, therapeutischen und ausbildenden Berufen, wie an Menschen, die die Grenzen des psychotherapeutischen Arbeitens überschreiten wollen.

Das Programm ist sowohl hinsichtlich der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch des Lehrkörpers international besetzt.

Die Module I, II und III werden von einem Team der internationalen SAT Schule unter der Gesamtleitung von Claudio Naranjo durchgeführt. Zu Modul IV erwarten wir Claudio Naranjo persönlich, soweit es seine Gesundheit weiterhin erlaubt. 

 

Selbsterkenntnis und Lebendigkeit (SAT Modul I)

Gesamtleitung: Claudio Naranjo
Organisatorische und therapeutische Koordination: Katrin Reuter zusammen mit dem Team der internationalen SAT Schule
6. – 15. August 2017
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 
Dieses Modul ermöglicht die Grundmotive, die uns im Leben bewegen, und unsere früh angelegten Persönlichkeitsstrukturen in der Tiefe zu erkennen. Es eröffnet den Weg zu einer achtsamen Lösung der Identifikationen mit den konditionierten Persönlichkeitsanteilen (dem Ego) und lässt durch die (Wieder-)Entdeckung der eigenen Spontaneität und Authentizität neues Bewusstsein entstehen. Ein Mosaik von Methoden und Techniken, die in organischer Weise miteinander verbunden werden, entkräften unsere sich ständig wiederholenden, neurotischen Mechanismen und so kann sich das eigene Sein seinen tiefer liegenden Werten und seinem kreativen Potential öffnen.

 

Präsenz und Transformation (SAT Modul IV)

Claudio Naranjo, Katrin Reuter und Team der internationalen SAT Schule
8. – 13. Oktober 2017
Kurssprache Englisch mit Übersetzung
 

In diesem Workshop stehen meditative Übungen im Vordergrund, die die Praktiken des Theravada, Mahayana und Vajrayana, wie sie in den drei vorangehenden Modulen geübt wurden, integrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zur Betrachtung und Reflexion ihrer bisherigen inneren Reise geführt, um den eigenen psycho-spirituellen Transformationsprozess zu verstehen und lebbar zu machen. Im Rahmen der Arbeit mit dem Enneagramm werden die Tugenden gestärkt. Darüber hinaus steht Claudio Naranjo für individuelle Fragen des weiteren Entwicklungsweges zur Verfügung. 

Das Modul IV richtet sich ausschließlich an Personen, die das SAT Programm mit den vorausgehenden Modulen durchlaufen haben. 
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