Die Physiologie der Emotionen – The Physiology of Emotions

Effektivere Arbeit mit Emotionen vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Physiologie der Emotionen und der Prinzipien der Energiepsychologie

Termin:
Fr., 9.6.2017, 18.30 h bis Di., 13.6.2017, 14.00 h
( Warteliste )
Kursgebühr:
Kursnummer:
170684
Leitung:

Kurssprache Englisch mit Übersetzung

Dieser Workshop ist das erste Modul (Die Physiologie der Emotionen) der Fortbildung Integrale Somatische Psychologie (ISP) und hier einzeln buchbar. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich während des ersten Moduls für die Teilnahme an der gesamten Fortbildung entscheiden.

Ganz gleich, was bei der Arbeit mit unseren Klientinnen und Klienten gerade Thema ist (Traumen, Bindungsproblematiken, Spiritualität oder die Bewältigung ganz alltäglicher oder auch besonders schwieriger Lebenserfahrungen) – immer spielen Emotionen bei der Auseinandersetzung eine zentrale Rolle. Alle, die in irgendeiner Form psychologisch tätig sind (ob im Rahmen der Psychotherapie, Körperarbeit, Energiearbeit oder bei einer Lehrtätigkeit), werden von dieser Veranstaltung enorm profitieren. Sie erfahren, wie sie bei ihrer Arbeit den reichen Fundus an Wissen zur physiologischen Dimension von Emotionen berücksichtigen, der sich auf mehr als hundert Jahre wissenschaftlicher Forschung sowie auf die Ergebnisse klinischer Untersuchungen stützt, die in vielen Schulen der Körpertherapie angestellt wurden.

Sowohl eher im Sinne des Mainstream tätige Psychotherapeutinnen und -therapeuten als auch Personengruppen, die eher körperpsychotherapeutisch orientiert sind (unter anderem solche mit einem Hintergrund in Somatic Experiencing oder Sensomotorischer Körperpsychotherapie), können jenen Teil ihrer Arbeit, bei dem es um Emotionen geht, erheblich optimieren, indem sie erfahren, wie verschiedene Arten von Emotionen (primäre, sekundäre und tertiäre oder sensomotorische Emotionen) im Gehirn und dem sonstigen physiologischen System des Körpers hervorgebracht beziehungsweise von diesen abgewehrt werden. Dabei geht es unter anderem darum, zu lernen, wie physiologisch und psychologisch mit Emotionen gearbeitet werden kann, ohne diese hierdurch zunichte zu machen.

Konkret lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Erfahrungen in Somatic Experiencing (SE), dass das Verfolgen (Tracking) von Körperempfindungen, Entladung und Bewegungen sowie das Ressourcieren und Regulieren des Körpers oft nicht ausreichen, wenn ein wirksamer Arbeitsansatz für die komplexeren Emotionen und Verhaltensweisen gefragt ist, die mit Traumen einhergehen. Sie werden dafür sensibilisiert, dass diese grandiosen Werkzeuge, an der falschen Stelle eingesetzt, oft die Intaktheit genau jener Emotionen und Verhaltensweisen zerstören, mit denen sie sich bei ihrer Arbeit gerade befassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Physiologie der Emotionen sowie entsprechenden Erfahrungen vieler anderer Körperpsychotherapieansätze effektiver mit Emotionen und Verhaltensweisen umgehen können und damit allen Aspekten von Traumen bei ihrer Arbeit besser Rechnung tragen. Auch diejenigen, die Polarity-Therapie und andere Formen von Energie- und Körperarbeit praktizieren und gleichzeitig psychologisch orientiert sind, werden großen Nutzen aus dem Workshop ziehen können.

Der Workshop besteht aus Vorträgen zur Theorie, angeleiteten Gruppenübungen, Demositzungen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Übungssitzungen, die ein verkörpertes Lernen unterstützen. Wer sich für diese Arbeit interessiert, hat die Möglichkeit, 1) nur an diesem Workshop (Modul 1 der Fortbildung in Integraler Somatischer Psychologie) teilzunehmen (Schnupperworkshop) oder sich 2) auch noch für die beiden nächsten Module des Workshops mit Dr. Selvam anzumelden und so ein Abschlusszertifikat in Integraler Somatischer Psychologie (ISP) zu erhalten. ISP wendet sich an erfahrene Menschen aus der Praxis, die in der Psychotherapie, Körper- oder Energiearbeit oder auch pädagogisch tätig sind und nach Wegen suchen, durch eine stärkere Einbeziehung des Körpers und Bewusstseins sowie des Aspekts der Energie in psychologische Prozesse die klinischen Erfolge ihrer Arbeit zu verbessern. ISP wird derzeit in mehr als einem Dutzend Ländern in aller Welt vermittelt.

Bitte die ausführliche Broschüre unter info@zist.de anfordern oder das PDF der hier herunterladen.

 

The Physiology of Emotions

How to work with emotions with greater effectiveness through the science of physiology of emotions and principles of energy psychology

Course language English with German translation

Comment: This workshop is the first module of the Integral Somatic Psychology (ISP) training. It can be booked and taken as a single workshop. Participants can decide after this workshop whether to take the other two workshops of the training. 

No matter what our clients are working on (trauma, attachment, spirituality, or other ordinary and difficult life experiences), the work with emotions plays a central role. Anyone doing psychological work (in psychotherapy, bodywork, energy work, or teaching) has much to gain from integrating the knowledge about the physiology of emotions from over a hundred years of scientific research in universities and clinical research in many body psychotherapy traditions.
 
Both mainstream psychotherapists and body psychotherapists including those trained in Somatic Experiencing and Sensorimotor psychotherapy can improve their work with emotions to a significant degree from learning how different types of emotions (primary, secondary, and tertiary or sensorimotor emotions) are generated as well as defended against in the brain and body physiology. This includes learning how to work with emotions physiologically and psychologically without destroying them in the process.
 
Those trained in Somatic Experiencing (SE) will in particular learn that tracking sensations, discharge, and movements, and resourcing and regulating the body are not often enough to work effectively with more complex experiences of emotions and behaviors involved in trauma; and that these great tools when used inappropriately can often destroy the very emotions and behaviors they are working with. Workshop participants will learn how to work more effectively with emotions and behaviors using the knowledge of the physiology of emotions from science and many other body psychotherapy systems so that they are better able to work with all aspects of trauma. Polarity practitioners and other energy work and bodywork practitioners who also work psychologically will benefit in a similar manner.
 
The workshop will consist of theoretical presentations, guided group exercises, demonstrations with participants, and practice sessions to facilitate embodied learning by participants. Those interested in the work have the option of taking just this workshop on its own (module 1 of Integral Somatic Psychology training) and the option of taking two follow-up workshops with Dr. Selvam to receive a certificate in Integral Somatic Psychology (ISP), an advanced approach for experienced psychotherapists, body workers, energy workers, and educators for improving clinical outcomes through greater integration of body, energy, and consciousness into any psychological process. The ISP approach is currently taught in over a dozen countries around the world.
 

Please contact info@zist.de for a detailed broschure or download it here.

  

Raja Selvam

Raja Selvam

Ph.D., Ph.D., ist einer der leitenden Trainer in den von Dr. Peter Levine ins Leben gerufenen, auf Traumaarbeit bezogenen Weiterbildungen in Somatic Experiencing (SE) und Entwickler der Integralen Somatischen Psychologie (ISP), einer Fortbildung für erfahrene Kliniker, die darauf abzielt, die klinische Erfolgsbilanz durch stärkere Verkörperung aller Erfahrungsaspekte (etwa der kognitiven und emotionalen) sowie aller Ebenen der Psyche bis hin zu Energie und Bewusstsein zu verbessern. Raja Selvams Tätigkeit als Dozent hat ihn bislang in zwanzig Länder Asiens, Europas, Nord- und Südamerikas und des Nahen Ostens geführt. 

Ph.D., Ph.D., is a senior trainer in Peter Levine’s Somatic Experiencing (SE) professional trauma trainings and the developer of the Integral Somatic Psychology (ISP) approach, an advanced training for experienced clinicians for improving clinical outcomes through greater embodiment of all aspects of experience such as cognition and emotion and all levels of the psyche including energy and consciousness. He teaches in as many as twenty countries in Asia, Europe, North and South Americas, and the Middle East. 

Internet: www.integralsomaticpsychology.com