SOMA Embodiment – Workshop zur Einführung*

Auch als Voraussetzung zur Teilnahme am SOMA Embodiment Training

Termin:
Fr., 18.6.2021, 18.30 h bis Di., 22.6.2021, 14.00 h
( frei )
Kursgebühr:
Kursnummer:
210630
Leitung:
Teilen:

Kurssprache Englisch mit Übersetzung

Als Somatic Experiencing Practitioner und als Trauma-Therapeutinnen und -Therapeuten müssen wir bestimmte Fähigkeiten entwickeln, um unsere Klientinnen und Klienten dabei unterstützen zu können, ihre Erfahrungen zu halten und den Teil des Nervensystems zu integrieren, den das Erinnerungsvermögen in einer Lebensphase, in der die Klientinnen und Klienten ihre Plastizität (flexible, adaptierende Fähigkeit, sich von Stress oder Verletzung zu erholen) verloren haben, nicht vervollständigen konnte.

Wenn sich das Trauma erst einmal festgesetzt hat, ist der Körper nicht mehr erreichbar und es kommt zur Dissoziation. Wir müssen einen Zugang zum Erinnerungsvermögen finden, in dem Klientinnen und Klienten in das gewohnheitsmäßige Muster des Überlebensinstinkts eingebunden sind, um sie so unterstützen können, ihren Körper, ihren Geist und ihr Gehirn einen Ausweg finden zu lassen.

Das grundlegende Konzept von SOMA Embodiment
In jeder Art von Trauma kommt es zu einem Bruch der sensomotorischen Koordination. Dies kann auf jeder Stufe der menschlichen Entwicklung geschehen. Der Körper muss, bevor das emotionale Trauma neu verhandelt werden kann, zu physischer Stabilität finden.

SOMA Embodiment Practitioner unterstützen ihre Klientinnen und Klienten darin, neu durch das Trauma zu navigieren, indem sie mit ihnen Aufmerksamkeit auf das soziale Nervensystem (Porges) richten und alte Bewegungsmuster neu betrachten (Godard, Rolf). So können sie die Klientinnen und Klienten darin unterstützen, physische Stabilität, Wahrnehmung und Propriozeption wieder herzustellen. Practitioner titrieren die Freisetzung gebundener Traumaenergien und -muster, um die physiologische Funktion, Orientierung und Belastbarkeit der Klientin/des Klienten zu verbessern (Levine). Dies spiegelt sich dann in einer größeren Fähigkeit zu persönlicher Handlungsfähigkeit, angemessener Beziehung, zu Leichtigkeit und Freude wieder.

Das von Dr. Sonia Gomes entwickelte SOMA Embodiment Training bietet diagnostische Fähigkeiten, Berührungs- und Bewegungstechniken sowie ein haptisches Gewahrwerden, um Klientinnen und Klienten darin zu unterstützen, emotionale und Entwicklungs- und Schock-Traumata zu transformieren. Es beinhaltet technische Aspekte der Strukturellen Integration von Dr. Ida Rolf sowie die Tonische Funktions- und Bewegungsanalyse von Hubert Godard. Weiterhin ist der SOMA-Ansatz mit dem psycho-physiologischem Verständnis von Trauma von Dr. Peter Levine durchzogen sowie durch die Polyvagal Theorie von Dr. Stephen Porges und die Beiträge der von Dr. James Gibson entwickelten, Ökologischen Psychologie gestützt. Ansätze von Henri Wallon, Donald Winnicott und André Bullinger ergänzen das Programm.

Zielgruppe
Somatic Experiencing Studentinnen und Studenten, Somatic Experiencing Practitioner oder andere Fachleute, die mit Trauma arbeiten.


SOMA Embodiment – Introductional Workshop
Qualifiyng to participate in SOMA Embodiment Training

Course language English with German translation

As Somatic Experiencing Practitioners and/or as Trauma Therapists, we need to develop certain skills to help our clients to contain their experiences and to integrate that part of the nervous system that the memory could not complete in a phase of life where clients have lost their plasticity (flexible, adaptable ability to recover from stress or damage).

Once the trauma has become ingrained, the body is no longer accessible and dissociation occurs. We need to find an approach to memory in which clients are involved in the habitual pattern of survival instinct to help them let their body, mind and brain find a way out.

The basic concept of SOMA Embodiment
In any kind of trauma, there is a break in sensomotor coordination. This can happen at any stage of human development. The body must find physical stability before the emotional trauma can be renegotiated.

SOMA Embodiment Practitioners support their clients to navigate through the trauma in a new way by focusing attention on the social nervous system (Porges) and looking at habitual movement patterns in a new way (Godard, Rolf). In this way they can help clients to restore physical stability, perception and proprioception. Practitioners titriate the release of bound trauma energies and patterns to improve the client's physiological function, orientation and resilience (Levine). This is then reflected in a greater capacity for personal action, appropriate relationship, ease and joy.

The SOMA Embodiment Training developed by Sonia Gomes, Ph.D., offers diagnostic skills, touch and movement techniques and haptic awareness to help clients transform emotional and developmental trauma and shock. It includes technical aspects of structural integration by Dr. Ida Rolf, as well as tonic function and movement analysis by Hubert Godard. Furthermore, the SOMA approach is interwoven with the psycho-physiological understanding of trauma by Dr. Peter Levine and supported by the Polyvagal Theory of Dr. Stephen Porges and the contributions of ecological psychology developed by Dr. James Gibson. Approaches by Henri Wallon, Donald Winnicott and André Bullinger complement the program.

Target group
Somatic Experiencing Students, Somatic Experiencing Practitioners and other professionals who work with trauma.

Weitere Informationen:

*Anerkennung von Fortbildungspunkten wird beantragt.

Sonia Gomes

Sonia Gomes

Ph.D., ist international als SE Lehrerin mit großem Herz und tiefem neurologischen Fachwissen bekannt. Dank ihren Hintergründen in der Rolfing Körperarbeit, der Bewegungslehre von Hubert Godard, ihrer naturalistisch ausgerichteten brasilianischen Herkunft und langjähriger Erfahrung als SE Advanced Lehrerin kann sie auf ein enorm dichtes und gut vernetztes theoretisches wie praktisches Wissen bauen. Ihre Live-Demos gelten als exklusiv und berührend. Sie liebt es, Menschen in ihrer persönlichen und spirituellen Entwicklung zu unterstützen. Sie hat außerdem die Körpertherapieform SOMA entwickelt.